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Englischer Garten
Geschichte
Um seine Unbeliebtheit beim Volk zu mildern, ließ der
Kurfürst Karl Theodor 1789 - in Frankreich war die Revolution
in vollem Gange - von Friedrich Ludwig Schell einen Volkspark
in den Isarauen anlegen. Das Volk war begeistert über
die großzügige Anlage - mit heute rund 4 qkm der
größte Stadtpark der Welt - im englischen Stil,
der auf dekorative Bepflanzung und Beschneidung verzichtet
und einen natürlichen Bewuchs immitiert.
Der Garten
Jogger, Reiter, Radler, Kinderwagen, Hunde, Verliebte und
Studenten haben den Garten von Früh bis Spät in
Besitz genommen. Vor allem an schönen Tagen flutet das
Leben im südlichen Teil des Gartens: Sonnenanbeter machen
es sich auf den Wiesen rund um den Eisbach bequem oder verschaffen
sich bei einem kurzen Bad Abkühlung, im Süden üben
sich die Surfer auf und im kalten Wasser. Das bunte Treiben
aus Musikern, Eisverkäufern, Ball- oder Frisbeyspielern,
Capoeiratänzern oder Jongleuren kann man zu Fuß,
per Kutsche oder auf einer Rikschafahrt beobachten.
Markant ist der kleine Rundtempel Monopterus. Weiter im Norden
kann man bei Blasmusik mit Touristen und Einheimischen am
Chinesischen Turm gemütlich eine Maß trinken. Wer´s
nobler will, sollte den Biergarten am Seehaus aufsuchen oder
mit Futter bewaffnet, per Ruderboot auf dem Kleinhesseloher
See, die Schwäne, Enten und Gänse füttern.
Im nördlichen Teil des Englischen Gartens geht es beschaulicher
zu. Wer ganz in Ruhe spazieren gehen oder sich einfach auf
der Wiese ausstrecken möchte, kommt hier am besten auf
seine Kosten.
Anfahrt
U3, U6 "Odeonsplatz", "Universität",
"Münchner Freiheit"
U6 jede Haltestelle bis "Studentenstadt"
Bus 44, 53, 54, 154
Weitere Informationen
www.englischer-garten.de
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